Serge von Berge rief und NRW kam!

Am Sonntag, dem 18.11.2018, folgten knapp 40 Athletinnen einer Einladung von Serge von Berge in den Olympiastützpunkt in Köln zu einem landesweiten Frauenlehrgang im olympischen Boxen.

Die Teilnehmerliste las sich wie das „who is who“ dieser Sportart, denn es tummelten sich Medaillengewinnerinnen von Europameisterschaften sowie Deutschen Meisterschaften aller Altersklassen in der Sporthalle am Olympiaweg in Köln.

Frisch nach dem Motto „nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft“, welche ja bekanntlich im September diesen Jahres in Warnemünde stattfand, wurde, nach einer kurzen Erwärmungsphase knapp zwei Stunden intensiv an Grundlagentechniken und Taktik auf internationalen Niveau gearbeitet.

Die Teilnehmerinnen erwartete ein gut organisierter Lehrgang und bot, neben viel Schweiß und Einsatz, auch die Möglichkeit von Erfahrungsaustausch.

Unter der Leitung des international erfahrenen Serge von Berge, dem A-lizenzierten Trainer des SC Colonia Köln, der ebenfalls eine AIBA Stern – Ausbildung des Boxweltverband nachweisen kann, wurden die kasachischen und russischen Trainingsmethoden zur Wettkampfschulung“ tiefgreifend erarbeitet und näher gebracht.

Es wurde viel Wert auf praktische Übungen gelegt und somit die zentralen Bausteine der Ausbildung von Wettkampfathletinnen vermittelt und verdeutlicht.

Die mitangereisten Trainer wurden entsprechend eingebunden und konnten somit auch über den Tellerrand ihres eigenen Trainingsalltag hinaus schauen, bekamen Anregungen für die „Arbeit zu Hause“.

Nach guten zwei Stunden ausgezeichneter „Arbeit“ waren sich alle, Athleten und Trainer, einig, dies bedarf der regelmäßigen Wiederholung.

Und dass das Interesse hier groß ist, zeigte auch, dass eigens für dieses Seminar eine Delegation aus dem benachbartem Hessen angereist war, die ihr Kommen wahrlich nicht bereuten.

Text und Fotos: Frank Niehaus

Aus: https://www.lokalkompass.de/c-sport/uebung-macht-den-meister-bzw-die-meisterin_a1027911

Foto: Frank Niehaus

Foto: Frank Niehaus

Foto: Frank Niehaus