IDJM in Boxen – NRW nicht mehr Spitze

Die neuen internationalen deutschen Meister

Die deutschen Meisterschaften sind durch. Insgesamt waren 69 Kämpfe, acht Veranstaltungen und vier Tage notwendig, um die neuen deutschen Meister auszuboxen.

Der Boxsportverband NRW blieb hinter den Erwartungen zurück. Von den 14 Startern qualifizierten sich nur Tamirlan Amkhadow vom SV Brackwede und Tahahel Rentmeister aus Münster für das Finale.

Tahahel, der im Halbfinale großartiges Distanzboxen zeigte, konnte im Kampf um Platz eins seine Reichweitenvorteile nicht nutzen. Sein Kontrahent Viktor Jurk aus Mecklenburg-Vorpommern feuerte seine schwere Linke schnurgerade durch Tahahels Deckung. Tahahaels kämpfte tapfer, konnte aber seine Niederlage gegen den Schweriner Rechtausleger nicht verhindern.

Tamirlan Amkhadow war der einzige Lichtblick für den arg gebeutelten Landerverband Nordrhein-Westfalen. Im Finale boxte er gegen Aram Aibyan, einem Rechtsausleger aus Sachsen. Tamirlan setzte Aram beidhändig unter schweren Druck. Aram hielt dagegen, traf aber zu wenig, um den Punktevorsprung des Brackweders einzuholen.

Einmal Gold, einmal Silber und fünfmal Bronze war die Ausbeute des Team NRW auf der IDJM. Der Klassenprimus der letzten Jahre kann damit keinesfalls zufrieden sein.

Der erste Platz im Medaillenspiegel ging an Mecklenburg Vorpommern, gefolgt von Berlin und Hamburg.

Bester Techniker wurde Noah Fischer aus Baden-Württemberg. Der Berliner Fabian Thiemke gewann den Preis für den besten Kämpfer.

 

Ergebnisse

Medaillengewinner

 

 

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