Vier für London – DBV und Henry Maske verabschieden Olympiaboxer

E. Pfeifer, E. Koelling, S. Haertel, P.Wojcicki17. Juli | Auf einer Pressekonferenz in Hennef stellten Jürgen Kyas, Präsident des Deutschen Boxsport-Verbands und Sportdirektor Michael Müller die Olympiamannschaft vor.

„Mut und Stärke“, Tugenden der römischen Legionäre, war der Leitspruch, mit dem die beiden zur Musik von Vivaldi und Beethoven die Olympioniken verabschiedeten.

Erik Pfeifer (+91kg),  Enrico Kölling  (81 Kg),  Stefan Härtel (75 Kg) und Patrick Wojcicki, (69 Kg) sind in London dabei.

Ihre Wettkämpfe beginnen ab dem 28. Juli. „Der Chemiepokal, ein Turnier in Italien und ein 14-tägiger Lehrgang in Hennef waren die wichtigsten Meilensteine unserer intensiven Vorbereitung“, sagte Superschwergewichtler Erik Pfeifer aus Lohne, der am  1. August in den Ring steigen wird.

Kyas sieht für alle gute Chancen, sich einen Medaillen-Platz zu erkämpfen. Auf den Neusser Hamsa Touba angesprochen, reagierte er zornig. „Beim Qualifikationsturnier in der Türkei hat man Hamsa ganz klar um seine Olympiateilnahme betrogen. Wäre alles regelgerecht verlaufen, ständen hier fünf Boxer.“

Kyas will mit dem sportlich arg gebeutelten DBV wieder zur Weltspitze aufschließen. Hierfür hat er mit einem Meisterstück die Box-Welt überrascht.

Michael Timm, einer der besten Profitrainer Deutschlands, wechselt zu den Amateuren. Seine Mission:  Deutschland im Boxen wieder auf die Überholspur zu bringen. Timm wünschte den Boxern „alles Gute und eine hohe Moral, um in diesem großartigen Turnier die Endrunde zu erreichen“.

Henry Maske glaubt ebenfalls an ein gutes Abschneiden der Deutschen Athleten. Mit funkelnden Augen beschrieb er seinen Olympiasieg ´88 in Seoul als den schönsten Moment seiner Karriere.

In London werden unsere Boxer von Diagnostiktrainer Dr. Michael Bastian,  Cheftrainer Valentin Silaghi, OSP-Trainer Ralf Dickert und Teamarzt Dr. Mark Dorfmüller betreut.

Alle Bilder der Pressekonferenz findet Ihr auf unserer Galerie.

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