Rundturnhalle wird zur Boxarena- Sehr spannendes Boxturnier in Haspe

Der Traditionsverein Box-Sport-Club Haspe 1949/97 eV überraschte einmal wieder die Hagener Boxfans mit hochqualifizierten Kampfpaarungen. 350 Zuschauer sahen in der Rundturnhalle Haspe eine sehr gut organisierte Boxveranstaltung auf einem Hochring und mit Einlaufmusik. Die Hasper Rundturnhalle wurde dazu zu einer professionellen Boxarena umgebaut. Aus Weißenthurm, Remscheid, Frankfurt, Marburg, und Köln waren namhafte Vereine eingereist um ihre Athleten in Haspe in den Ring zu schicken. 18 Kampfpaarungen wurden geboten, darunter 13 mit Hasper Beteiligung. Ein neuer Rekord für den BSC Haspe. Von den 13 Kämpfen konnte der BSC Haspe 8 für sich entscheiden. Das Kampfgericht lag mit ihren Entscheidungen immer richtig und hat sehr fair gearbeitet.

„Es waren wirklich gute Kämpfe dabei“, lobte Fatih Kurukafa die Athleten, die sich vor der gut gefüllten Halle zum Teil zum ersten Mal im Kampf beweisen mussten. So wie Bobi Georgiev, der aus der Hasper Jugend entstammt und seinen ersten Kampf in der Kadettenklasse bis 60 Kilogramm bestritt. Gegen Erdit Maqkaj  vom BR Grevenbroich siegte der Schützling von Trainer Mahmut Kurukafa am Ende verdient nach Punkten.

Ein Highlight der Veranstaltung waren sicherlich auch die beiden Schwergewichtskämpfe. In der Gewichtsklasse 91 Kilogramm schickten die Gastgeber Agron Bala in den Ring, der sich gegen Karosch Gaedi vom BC Marburg beweisen musste. In seinem sechsten Kampf blieb der junge Hasper, der erst im kommenden Jahr den Sprung in die Männerklasse antreten muss, zum sechsten Mal ungeschlagen.

Doch nicht nur die Sieger der einzelnen Kämpfe wurden mit Pokalen geehrt, auch Sonderauszeichnungen hatten sich die Hasper Veranstalter überlegt. So wurden der beste Techniker und der beste Rookie noch einmal gesondert geehrt. „Das soll ein Ansporn für die Sportler sein“, freute sich Kurukafa die Sonderauszeichnungen verleihen zu können.  Während die des besten Rookie an Nico Kröner vom BR Unser Fritz ging, hielt Altin Murati die Fahne für die Hasper hoch und durfte sich als bester Techniker der Veranstaltung feiern lassen. „Er hat wirklich super gekämpft. Solche Duelle machen besonders Spaß, weil sie technisch noch einmal schöner anzusehen sind“, freute sich Kurukafa mit seinem Schützling.

Und das solch eine Veranstaltung, auch mit viel Planung verbunden ist, das bekommen die BSC-Mitglieder immer wieder mit: „Einen Abend vorher fangen wir an, den Ring aufzubauen. Am Abend der Veranstaltung muss er dann aber schon wieder weg sein, weil die Halle ja viel genutzt wird“, so Kurukafa, der auch ergänzte: „Ohne die Mithilfe des ganzen Vereins geht es nicht. Wir haben viele helfende Hände, die mit anpacken. Da sind wir aber auch schon sehr eingespielt, das geht uns leicht von der Hand. Zudem haben wir Mitglieder, die einen super Job, als beispielsweise Ringsprecher machen, was dem ganzen nochmal einen ganz eigenen Flair gibt.“  Und rückblickend lohnt sich die Mühe bei den Aufbauarbeiten ebenso, wie die sechs Monate Planung im Vorfeld: „Für unsere Kämpfer ist es etwas ganz besonders, wenn sie vor heimischen Publikum boxen dürfen. Diese Erfahrung wollen wir ihnen mitgeben und das ist die Mühe auch wert“, kennt Kurukafa seine Sportler.

Aber nicht nur die Zuschauer und die Hasper waren zufrieden, auch der Kreistag in Dortmund war aufmerksam geworden. Da alles reibungslos funktioniert steht nun schon bald das nächste Event vor der Tür: „Wir wurden für unsere Ausrichtung sehr gelobt, so dass wir nun am 1. Dezember ab 15h auch das Halbfinale der Kreismeisterschaften Arnsberg in der Rundturnhalle Haspe austragen dürfen“, ist der BSC-Geschäftsführer glücklich, dass die harte Arbeit so belohnt wird und ergänzt: „Dann haben wir direkt die nächste große Boxveranstaltung bei uns. Die Planungen laufen nun also auf Hochtouren.“

Foto Manfred Bröker

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