Düsseldorfs next Boxchamp 2.0 – Boxsport pur am Flinger Broich

v.l. Andy Pazari, BC Mülheim-Dümpten und Julius Heinhold, Velberter BC

v.l. Andy Pazari, BC Mülheim-Dümpten und Julius Heinhold, Velberter BC

Großkampftag am Flinger Broich. Der Boxring Düsseldorf richtete in der Frankenheimhalle die zweite der drei „Düsseldorf‘s next Boxchamp“ Veranstaltungen aus.
Seit 2009 gibt es das Kultturnier, dass der Förderverein Düsseldorfer-Box-Vereine gemeinsam mit dem Stadtsportbund und Sponsor BenLee zu dem populärsten Nachwuchsturnier in NRW entwickelten.

Dass der Boxchamp auch bei den Zuschauern überaus beliebt ist, zeigte die Verkehrssituation am Flinger Broich. Zeitweise war er komplett zugeparkt. Mit dem Auto ging es weder vor noch zurück.

17 Vereine hatten ihre Kämpfer gemeldet. Die längste Anreise hatte Dylan de Vree aus Rotterdam. Die Fahrt hatte sich für den 45kg schweren Schüler gelohnt. Er besiegte nach einem glänzenden Gefecht Mohammed Azaough aus Gerresheim. Dylan war der physisch Stärkere, der mit guter Übersicht den Kampfverlauf diktierte. Dennoch hat Mohammed keinen Grund traurig zu sein. So sah es auch Rotterdams Coach Rob Schippers „Mein Kompliment geht an den TuS Gerresheim. Dylans Sieg hatte ich erwartet, aber das Mohamed ihm das Leben so schwer machen würde, hätte ich nicht geglaubt.“

v.l. Miguel Rubia, TuS Gerresheim und Mark Thomas, Velberter BC

v.l. Miguel Rubia, TuS Gerresheim und Mark Thomas, Velberter BC

Einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage war das Resultat des Velberter BC. Das respektable Ergebnis macht Mut für die Zukunft beim deutschen Rekordmeister. Mark Thomas, dem Leichtesten des VBC, wurde das Boxen scheinbar in die Wiege gelegt. Die Beinarbeit und die Geschwindigkeit des 32 kg Talents  waren eine Augenweide. Sein Gegner Miguel Rubia fightete hinterher. Miguel ging zwar verbissen nach vorn, wurde aber durch Marks Gegenangriffe in die Rücklage gedrängt und verlor dadurch die Kontrolle über sein Gleichgewicht. Mark beeindruckte zunehmend den jungen Gerresheimer, der viel zu lange auf mögliche Chancen wartete und so das Vertrauen in die eigenen Aktionen verlor.

v.l. Ferhat Ayten, BR Hilden und Mohamed Fachou, SR Garath

v.l. Ferhat Ayten, BR Hilden und Mohamed Fachou, SR Garath

Lange haben Mohamed Fachou vom Sportring Garath und der Hildener Ferhat Ayten auf ihren ersten Kampf gewartet. In der Frankenheimhalle trafen sie aufeinander. Entsprechend nervös agierten sie nach dem Gong. Es war Ferhat, der seine Nerven als Erster in den Griff bekam und seine Attacken durchbrachte. Treffer um Treffer punktete sich der „Neue“ von Coach Uwe Ottehenning nach vorn und überzeugte die Jury von seiner Leistung.

Was einen guten Kämpfer ausmacht, zeigte Sergio Horalka, der ebenfalls für den Sportring startete. Gegen den bärenstarken Valentin Marinov musste er schwere Schläge einstecken. Trotz der Krise behielt Sergio die Übersicht und zeigte technisch besseres Boxen, als der Power-Fighter des BC Köln-Ost.

Der Paderborner Youssef Ameur besiegte Boxring Düsseldorfs Hugo Martinez und nahm damit Revanche für seine Niederlage bei den NABV Meisterschaften. Hugo hatte Schwierigkeiten, Youssefs Attacken zu parieren. Mit zunehmenden Kampfverlauf baute er ab und agierte zum Schluss nur noch aus der Defensive. Klarer Punktsieg für Youssef.

Nach der zweiten Veranstaltung teilen sich der BC Mülheim Dümpten und der PSV Bochum mit sechs Punkten die Tabellenführung, gefolgt von Garath, Frankenthal, Hilden und Paderborn, mit jeweils vier Punkten.

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01. Oktober 2016: Düsseldorfs next Boxchamp 2.0

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