NRW-Amateurboxfinale am 6. Juli in der Lipperlandhalle – Karten im Vorverkauf läuft TBV-Boxer Al Asmar wird antreten!

NRW Finale in LemgoAm 6. Juli ab 17:00 Uhr richtet der TBV Lemgo 1911 e.V. die Finalkämpfe der NRW-Amateurboxmeisterschaften der Senioren in der Lipperlandhalle aus. Schirmherr der Veranstaltung ist Landrat Friedel Heuwinkel. Wir haben bereits berichtet.

Wer in Lemgo antritt, wird erst eine Woche vorher klar, wenn das Halbfinale beendet ist. Am kommenden Wochenende starten im rheinischen Kamp-Lintfort die Vorkämpfe. “Lemgo” ist also das Finale einer langen Kette von Qualifizierungen von Kreis- über Bezirks- bis Landesebene, wobei je nach Meldungen Viertel- und Halbfinalturniere integriert sind. Auf Basis einer Ausnahmeregelung hat Trainer Sergej Golke den derzeitig besten TBV-Boxer, Weltergewichtler Tariq Al Asmar, in der sogenannten Leistungsklasse B melden können, obwohl ihm noch 2 siegreiche Kämpfe fehlten. Die Gegner sind schwer, bei 2 Siegen könnte Tariq im Lemgoer Weltergewicht-Finale stehen. Zunächst muss er also am Samstag gegen Morad Möllenbeck aus Mülheim-Dümpten antreten. Sollte er sich nicht für Lemgo qualifizieren, werden wir ihn voraussichtlich in einem Einlagekampf sehen. Die Lemgoer Boxsparte würde sich auch freuen, wenn sich Andreas Hermann vom SC Colonia Köln bis in das Finale durchboxt. Der international erfahrene Mittelgewichtler hat beim TBV unter Trainer Golke mit dem Amateurboxsport begonnen.

Auf alle Fälle handelt es sich bei den “NRW-Finals” um eine hochkarätige Spitzensportveranstaltung mit international erfahrenen Amateurboxern, da der Sektor NRW sehr leistungsstark ist. Die Kämpfe, jeweils über 3 x 3 min, ziehen sich in allen Gewichtsklassen von Bantam- bis zum Superschwergewicht bis ca. 21:30 Uhr hin. Es gibt auch ein nettes Beiprogramm. Der siegreiche Mittelgewichtler erhält mit dem Wassil Sumbulidse-Pokal eine Zusatzauszeichnung aus Händen von Tochter Alexandra in Erinnerung an den unvergesslichen TBV-Sportler Wassil, ein gebürtiger Georgier, der in der Nachkriegszeit nicht nur ein vorbildlicher Boxer im Mittelgewicht war, sondern später den Fußballern und Handballern als Masseur zur Verfügung stand.

Stichwort Massage: Detmolder Physiotherapie-Schüler, technisch unterstützt durch Bennet Risch, werden den Finalteilnehmern vor und nach ihren Kämpfen Massagebehandlungen bieten.

Mit dem Kampfende ist die Veranstaltung nicht beendet: im Anschluss gibt es “Rock im Ring” mit DJ Molto und der Bochumer Funk&Soul-Band “Captain Hook and the Gang”. Es darf auf dem Hallenboden, auf dem sonst unsere TBV-Handballer siegen, getanzt werden. Mike Molto übernimmt auch die Funktion des Hallensprechers.

Die Eintrittspreise sind sehr gemäßigt: Der Eintritt für Erwachsene beträgt 12,- € (9,- VVK), Jugendliche ab 14 (auch Schüler, Studierende, Azubis (alles mit Nachweis)) nur 7,- bzw. 5,- € im VVK. Für TBV-Mitglieder und TBV-Dauerkarteninhaber für die nächste Saison gibt es weitere Ermäßigungen. Kinder unter 14 haben freien Eintritt. Der Vorverkauf läuft über die LZ-Geschäftsstellen in Lippe, der Lemgoer TBV-Geschäftsstelle, Bierhaus Jovel und Pizzeria Arena/Brake. Spezielle Unterstützerkarten berechtigen zum Sitzen direkt am Ring und Sie erhalten ein Catering von der Fa. Infinity bis Kampfende. Der TBV-eigene Ring wird in 2/3 unserer großen Lipperlandhalle aufgebaut, der Zugang erfolgt von Nord. Zur Erklärung der wesentlichen Box-Regeln und zur Vorstellung der Kampfespaarungen wird ein werbefinanziertes Ring-Heft herausgegeben.

Der TBV würde sich über eine volles Haus freuen, was auch für die ausrichtende Boxsparte wichtig ist. Nur bei Ausgleich der nicht unerheblichen Kosten kann sie sich in Zukunft wieder um eine interessante Meisterschaft bewerben. Die Boxsparte des TBV will einem großen Publikum zeigen, dass ihr Sport sicherlich ein harter, aber auch eine technisch und konditionell sehr anspruchsvoller Sport ist. Im Amateurboxsport (= olympisches Boxen) wird strengstens darauf geachtet, dass es keine schwerwiegenden Verletzungen gibt. Bei jedem Turnier werden die Boxer durch den Ringarzt voruntersucht und während des Kampfes in Zusammenarbeit mit erfahrenen Ringrichtern überwacht. Den Amateurboxverbänden gelingt es erfolgreich, durch strenge Vorgaben Folgeverletzungen für ihre Sportler auszuschließen.”