Förderverein Düsseldorfer-Box-Vereine organisiert kubanisches Training

Trainingsteilnehmer - Jo de Vrieze in der Mitte in rot

Trainingsteilnehmer – Jo de Vrieze in der Mitte in rot

„Kubanisch“ ging es beim TuS Gerresheim zu.
Jo de Vrieze, der seit vielen Jahren in Havanna für den Kubanischen Boxverband  arbeitet, führte ein intensives Technik-Training durch.
Organisiert wurde der Lehrgang vom Förderverein Düsseldorfer-Box-Vereine.
38 Athleten  aus dem Rheinland,  Westfalen, Lüttich und natürlich aus Düsseldorf  waren dabei. Sprachprobleme gab es keine. Martin Lücker, Coach beim PTSV Aachen, folgte der spontanen Einladung des Fördervereins und half  beim Übersetzen. Lücker brachte gleich zwei talentierte Sportler mit. Unter den aufmerksamen Augen der anwesenden Trainer arbeitete der Vrieze mit den Teilnehmern maßgeblich an ihrer Beinarbeit.

Hier einige Stimmen:

„ Einfach Klasse. Das war die alte Schule. Ich habe selber noch so geboxt. Vielen Dank, Düsseldorf”, Hakan Kaptikacti, Köln

„Hochinteressant, einmal andere Sachen zu sehen.“, Uwe Ottehenning, Hilden

„Klasse, was der Förderverein hier veranstaltet hat. Lehrreich, nicht nur für die Sportler, sondern  auch für uns Trainer. Wir müssen so etwas öfter durchführen.“, Harald Jonischeit, Duisburg  

„Ich kenne Jo de Vrieze bereits von einem Lehrgang in Holland. Was Jo hier gezeigt hat war toll.“, Ralf Werner, Düsseldorf

„In jeder Beziehung lehrreich. Wir müssen als Trainer kreativer arbeiten.“, Mathias Ademoski, Monheim

„Ich werde Ende des Jahres mit zwei Boxern nach Havanna fliegen, um dort zu trainieren.“, sagte Martin Lücker, „Boxer oder Vereine können sich uns gerne anschließen.“

Jo de Vrieze

Jo de Vrieze war sichtlich beeindruckt „von den vielen Talenten“, die er gesehen hat. „Boxen verbindet“, freute er sich über den regen Austausch, der in der Sportstadt Düsseldorf  seinen Anfang fand.
Wer weiß, vielleicht sieht man sich zu einem Vergleichskampf gegen Havannas Faustkämpfer wieder?

Trainer und Athleten sind herzlich eingeladen den kubanischen Boxverband in Havanna zu besuchen. Für die Organisation wenden Sie sich an Jo de Vrieze.

Jo De Vrieze
Email: jodevrieze@hotmail.com
Mobil: 0053 (0)5 386.10.83.
Heim: 0053 (0)7 648.51.19.

Adresse:
Mayía Rodriguez, 403 bajos
entre Vista Alegre y Carmen
La Vibora (Monaco)
10 de Octubre, La Habana

Aller Bilder in Topqualität im Webalbum auf unser Galerie

Kommentare

  1. Martin Lücker meint:

    Der Ausstausch auf Augenhöhe zwischen Vereinen und Trainern, ist eigentlich eine sprtliche Selbstverständlichkeit. Wird nur leider zu selten praktiziert. Das Training mit Jo ist immer wieder eine Berreicherung, da er offen zeigt was er kann, ohne anderen Trainern dabei das Gefühl zu vermittel, was besseres sein zu wollen. Hut ab, für diesen Sportgeist! Ich hoffe, dass wir auch zukünftig oft Gelegenheit finden, unser Wissen auszutauschen und damit unseren Schützlingen noch bessere Trainer sein können. Danke für den tollen Tag!
    Wann und für wie lange ich die Kubanische Boxschule in Havana besuchen werde, erfahre ich in den kommenden Tagen. Wer Interesse hat, kann sich gerne melden. Abflug wird wahrscheinlich von Belgien sein, da die Flüge günstiger sind. Alle Infos zu Unterkunft, Verpflegung und dem Training in Kuba, lass ich Interessierten dann gerne zukommen. Falls minderjährige Athleten mit wollen, dann müssen einige Formalitäten, wie Einwilligung der Eltern, Ferienzeiten etc, geklärt werden.

  2. Harald Jonischeit meint:

    Unser Dank für die Teilnahme an der Vermittlung kubanischer Trainingsmethoden mit Jo de Vrieze gilt neben Jo vornehmlich auch denjenigen, die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung ermöglicht haben.
    Jo de Vrieze hat mit der Themenwahl, seiner fortwährenden persönlichen Ansprache an die Teilnehmer während der gesamten Dauer der Veranstaltung sowie mit seiner kreativen Visualisierung und belebenden Elementen sicherlich nur einen bescheidenen Teil der kubanischen Boxphilosophie und seiner Trainingsmethoden anschaulich vermitteln können. Es ist sicherlich nicht auszuschließen, dass sich der ein oder andere durch Jo´s Darbietungen auch im Hinblick auf die eigenen Trainingseinheiten ein Stück weit aus einer sich im Unterbewusstsein festgesetzten schleichenden Lethargie und Betriebsblindheit „befreien“ konnte und einen neuen kreativen Motivationsschub mitgenommen hat.
    Die Frage ist allerdings auch: Wie lange hält das vor? Wann hat der Trainingsalltag uns wieder eingeholt?
    Von daher schließt sich zwangsläufig die BITTE und das notwendige MUSS nach WIEDERHOLUNG einer solcher Veranstaltung an.

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